Tschüss Windows 7!

…Hallo Windows 10

Man sollte es nicht glauben, doch Windows 7 ist nun auch schon 10 Jahre alt geworden und damit deutlich in die Jahre gekommen. 2009 kam es um Windows XP und Vista abzulösen. Nun ist es 10 Jahre alt und wird zumindest in den üblicherweise eingesetzten Versionen von Seiten Microsoft nicht mehr unterstützt und nicht mehr mit Updates versorgt.

Das Supportende von Windows 7 muss aber nicht zwingend die Anschaffung eines neuen PC bedeuten. Bei vielen Geräten ist es möglich, diese noch auf auf Windows 10 zu aktualisieren, doch leider macht dies nicht in jedem Fall Sinn. Ist ihr PC oder Notebook erst ein paar Jahre alt, hat evtl. bereits eine schnelle SSD Festplatte ab ca. 256GB, hat 4GB oder mehr Arbeitsspeicher (RAM) und wurde damals nicht gerade mit der billigsten CPU ausgeliefert sondern ist evtl. bereits ein i5 oder i7, dann sollte einer Aufrüstung mit Windows 10 nichts im Wege stehen.

Doch auch wenn der Rechner nicht gerade eins der Top -Geräte ist bzw. war und Windows 10 nicht mehr sinnvoll ist für ihr Gerät, so ist dies immer noch kein Grund, es gleich zu entsorgen. Eventuell ist auch ein Linux-Betriebssystem eine Alternative. Es gibt aktuelle Betriebssystemalternativen, die mit deutlich weniger Leistung noch durchaus ordentlich laufen und mit welchen ihr alter Rechner für ein paar einfache Anwendungen wie Internet, Office und Email durchaus noch ein paar Jahre ausreichen kann.

Bei Fragen zu Windows 10 oder zu Linux oder bei Interesse an einer Aktualisierung, Umrüstung oder Neuanschaffung sprechen sie mit uns…

Linux eine Alternative?

Soll ich umsteigen auf Linux?
Was ist besser, Windows oder LINUX?
Was ist denn LINUX überhaupt genau?

Diese Fragen stellte ich mir bereits vor genau 20  Jahren (oh Schreck lass nach – daran merkt man dass man selber auch „reift“ und nicht nur das Linux – Betriebssystem). Seit 1998 beschäftige ich mich mit Linux-Systemen und setze diese, wo immer sinnvoll, auch produktiv ein, damals noch SUSE, heute im wesentlichen Debian oder Ubuntu. Was Anfangs für mich interessehalber eher als Bastelei begann, ist heute bei uns produktiv und kostengünstig im Einsatz.

Ich nutze einfach gerne ein leistungsfähiges und stabiles Betriebssystem in Verbindung mit den unendlichen Möglichkeiten aktuell existierender Open-Source Software. Weshalb also nicht gleich ein Linux-System, anstelle von Windows mit seinem fürchterlichen, wie  vom Fliesenleger gekachelten und unausgereiften Desktop, bei dem sich die Oberfläche seit Windows 8 nicht so richtig entscheiden kann, ob sie nun Desktop oder lieber doch Tablett geworden wäre.

Genau genommen ist Linux ja nur ein Kern, der erst durch unzählige Software, d.h. entsprechende Anwendungen z.B. zu einem „Windows-ähnlichen“ Desktopbetriebssystem, wie z.B. Debian, UBUNTU und viele andere Distributionen ausgebaut wird. Doch genau wegen dieser Flexibilität bilden Linux Systeme inzwischen fast unbemerkt die Basis für sehr viele Geräte, wie z.B. Maschinensteuerungen, Unterhaltungselektronik Netzwerkgeräte usw.

Ich gehe inzwischen sogar soweit, zu behaupten, die „Windows-Welt“ alleine könnte oder würde ohne Linux überhaupt nicht mehr funktionieren. In den meisten Netzwerkgeräten, Routern, Firewalls, usw. arbeitet ein Linux Kern. Auch das Internet spielt sich bereits zu einem sehr großen Teil auf Linux-Servern ab. Durch die zunehmende Verlagerung von Anwendungen in die „Cloud“, also hinein ins Internet und weg vom eigenen Rechner, werden Betriebssysteme möglicherweise wieder „dümmer“ werden, wodurch sie dann auch ganz schnell zur Nebensache werden könnten. Weder Windows 8/8.1 noch Windows 10 ist bis jetzt im Unternehmen wirklich angekommen und manche Privatanwender sehen sich, nachdem XP tot ist und Windows7 auch bereits „im sterben liegt“, im Desktopbereich nach Alternativen um. Die Auswahl war ja hier auch noch nie so groß wie heute. Wenngleich Android- oder Apple Smartphones und Tabletts sind eine Alternative für den Heim-PC, doch sollte man bedenken, schon alleine durch die Baugröße, werden Desktop oder Notebook-Systeme auch weiterhin deutlich leistungsfähiger bleiben.

Für Linux spricht, dass nicht die Quantität sondern wohl eher die Qualität verfügbarer professioneller Anwendungen erst ein leistungsfähiges System ausmacht und es zu einer wirklichen Alternative werden lässt. Zudem findet man in Linux-Systemen fast überall freie offene Standards und bindet sich so nicht an ein bestimmtes System oder einen Hersteller.

Egal ob man nun nur Email, Office-Programme und Internet benötigt oder 3-D konstruieren, Grafiken bearbeiten, Netzwerke administrieren, Kunden mit CRM-System verwalten, Software entwickeln, mathematische Berechnungen durchführen, ein Flugzeug fliegen oder Klaviere stimmen möchten, ja selbst für ein exotisches Hobby findet man in der „Linux-Umgebung“ noch passende freie Software.