3D-Drucker-Reparaturen

3D-Drucker-Reparaturen

Wir bieten Ihnen die Reparatur und überholen auch Ihren 3D-Drucker, egal welches Herstellers. Ob defekte Elektronik oder defekte Mechanik! Staatl. gepr. Techniker Maschinenbau findet und behebt die Fehler.

Unsere 3D-Drucker

Wir beschäftigen uns inzwischen seit vielen Jahren auch mit dem Thema 3D-Druck.
Wann dieses Thema für mich persönlich interessant wurde, kann ich nicht mehr so genau sagen, es dürfte aber Ende 2013 gewesen sein, als ich damit begonnen hatte mir einen 3D-Drucker selber zu bauen. Mit Ein paar Schrittmotoren, einem Arduino Mega, Display, Treiber, Kabel Endschalter, Glasplatte, Heizbett, Open-Source-Software für den Mega und (über Weihnachten) mal etwas Zeit ging ich die Sache an. Das Internet war bereits voll von selbstgebauten Kreationen, Lösungsansätzen, Plänen und sogar Teilen zum Herunterladen und einfach nur ausdrucken. Damit musste es einfach beginnen!
Vorschub gab dem Ganzen vorhaben etwas später einer unserer Kunden der sich kurz darauf eines der ersten fertigen „Consumer“-Geräte kaufte. Das Teil konnte zwar nur PLA aber ich durfte mir diesen mal ausleihen, und mir die letzten fehlenden zu druckenden Teile damit herstellen.

Mein erster Drucker funktionierte irgendwann recht gut mit PLA und bedingt sogar mit ABS und war für die ersten Gehversuche sogar mehr als nur zufriedenstellend.
Die ersten 3D-Druck-Teile waren mehr oder weniger brauchbare „Dekoartikel“ die sich jeder 3D-Druck-Einsteiger mal zu beginn drucken wird, doch persönlich sehe ich den Sinn eines 3D-Druckers nicht darin, kiloweise „Benchis“ oder Blumenvasen zu drucken.

Sind die Möglichkeiten des 3D-Drucks erst einmal erkannt, gibt es kein zurück mehr und Man(n) will mehr…

Als ursprünglich gelernter Werkzeugmacher und staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Maschinenbau-Fertigungstechnik, hatte ich bereits seit Jahrzehnten mit 3D-CAD-Software zu tun und da man bereits länger schon gute zur 3D-Konstruktion verwendbare Software sogar als Open-Source kostenlos herunterladen kann (mein Tipp: FreeCAD), so ging mein Interesse beim 3D-Druck schon früh in Richtung 3D-Teile-Konstruktion zur Reparatur und Optimierung alltäglicher Gegenstände.
Das bedeutet, im wesentlichen bin ich am konstruieren oder nachbauen meist mechanischer Bauteilen, in der Regel zur Reparatur verschiedener Dinge. Das sind dann Beispielsweise nützliche Helferlein aller Art fürs Büro, genauso wie mal Musterteile für unsere Firmenkunden. Für PC Reparaturen Dinge wie Festplattenhalter oder irgendwelche nicht mehr erhältlichen Kunststoffclips oder auch mal „Plastik“-Teile für einen Oldtimer. Zwischendurch mal ein Ersatzteil fürs Küchengerät – Damit lässt’s sich auch bei der besseren Hälfte leichter argumentieren;-) wozu so ein 3D-Drucker doch nützlich und was für ein unverzichtbares Gerät das sein kann…

Reparaturen

Nun ist es beim 3D-Druck leider so, dass auch Drucker nicht ewig halten und sich immer noch einiges ändert in diesem Bereich. Die Druckqualität wird immer besser und Geräte jedes Jahr günstiger. Unser erster „Selbstbau“ wurde unseren Ansprüchen bald nicht mehr gerecht, etwas stabileres musste her.
Da war durch „Fügung des Schicksals“ ein gebrauchter ABER defekter Leapfrog-Creatr aus den ersten Serien (Neupreis wenn ich mich richtig erinnere über 3000€) – Glücklicherweise nun defekt zu einem Bruchteil des Preises zu haben.

Mit dem 2. Drucker begann die erste 3D-Drucker-Reparatur!

Als der Drucker dann in Teilen auf unserem „OP-Tisch“ lag stellte sich schnell heraus ein Extruder der beiden machte mechanisch Probleme, zudem war eine Heizung (Heizpatrone der Düse) defekt. Auf der Platine hatte es sichtbare Schäden hinterlassen, d.h. zwei Transistoren waren geplatzt, und es gab es auch noch unsichtbar mehr Schäden wie sich später herausstellen sollte, nämlich einen Kabelbruch.

Der Drucker war schnell repariert und etwas optimiert, so das damit erste Mehrfarbdrucke möglich waren (als genau genommen zwei Farben), aber das braucht es meist eh nicht bei mechanischen / technischen Bauteilen, eher dann schon mal zwei unterschiedliche Kunststoffe, z.B. als Stützmaterial, welches dann auflösbar ist.

Der Leapfrog hatte und hat einige Konstruktive Mängel, die ich bereits behoben habe, aber eigentlich habe ich vor, diese Kiste noch einmal komplett zu überarbeiten und zu verbessern, zumal er mittlerweile eh fast nicht mehr genutzt wird, da ihn inzwischen ein Anycubic Mega abgelöst hat.

Der dritte Drucker (hat Nr.1 endgültig in die Restekiste verbannt)

Der dritte, ein Anycubic Mega
hat inzwischen auch einige Modifikationen über sich ergehen lassen müssen, von geänderten Filament-Halter über Lüfter bis Alu-Heizbett mit zusätzlich nach unten isolierter Silikonheizmatte und zusätzlichem Mosfet und einer optimierten Firmware.
Diese Anycubics gibt es für relativ kleines Geld, haben eigentlich nur einige wenige bekannte Macken und sind unschlagbar und wenn man sich etwas mit den Macken beschäftigt. Mit etwas Aufwand und ein paar Modifikationen werden daraus fast perfekte Drucker die es mit weitaus teureren Geräten locker noch aufnehmen können. Wenn man dann noch eine ordentliche Umhausung baut, kommt man an professionelle Drucker sehr dicht heran. Der Rest ist nur noch materialabhängig und Optimierung der Einstellungen.
Immer wieder testen und optimieren, testen und optimieren…

Und damit die 3. Druckerreparatur…

Der vierte… noch ein Anycubic!
Um mehr zu drucken und um nicht so oft Material wechseln zu müssen am „Any“ und um experimentieren zu können, während zumindest immer einer voll funktionsfähig bleibt, wollte ich noch einen weiteren.
Den gab es – wie könnte es anders sein – als Bastler-Gerät DEFEKT, dazu noch zwei Umhausungen und alles praktischerweise noch in der Nähe.
Drucker abgeholt, repariert, es war nur ein Kabelbruch und mal ein ordentlicher Service erforderlich, verstopfte Düse reinigen, Riemen spannen, Endschalter einstellen, Führungen neu schmieren, Firmware optimieren, Alu-Platte und Heizmatte einbauen und alle Kabel ordentlicher verlegen.
–> LÄUFT und LÄUFT und LÄUFT und LÄUFT…